Andreas Köbel

Stadtverordneter

Meine Familie ist fest in Bruchköbel und seinen schönen Stadtteilen verwurzelt. Bis auf Butterstadt ist alles dabei. Und wie schon meine Eltern und Großeltern möchte auch ich unser Zuhause irgendwann einmal in einem guten, verlässlichen Umfeld an unsere drei erwachsenen Kinder weitergeben.

Das kommunalpolitische Geschehen in unserer Heimatstadt verfolge ich seit fast 25 Jahren. Begonnen hat das mit dem Engagement als Elternbeirat in einer unserer Kitas, weiter über den Vorsitz des Gesamtelternbeirats der Kitas bis hin zum Stadtverordneten seit der letzten Kommunalwahl.

Nach meiner ersten Legislaturperiode als Stadtverordneter ist für mich klar: Ich möchte #weitermachen. Die Arbeit in der FDP-Fraktion und im Stadtparlament hat mir bestätigt, wie wichtig das Engagement vor der eigenen Haustür ist – und dass ich diese Rolle gern weiter ausfüllen möchte.

Die „große Politik“ in Wiesbaden oder Berlin, von der so viele enttäuscht sind, ist mit der Kommunalpolitik vor Ort nicht vergleichbar. Hier wird über Ideologiegrenzen hinweg nach den besten Lösungen für unsere Stadt gesucht. Genau das war aus meiner Sicht der Grund, warum unsere Kooperation letzten fünf Jahren so gut funktioniert hat, obwohl die Ampel in Berlin gescheitert ist. Natürlich gab es auch Unstimmigkeiten, aber wir haben immer Kompromisse gefunden, die für alle tragbar waren – ohne großes Getöse nach außen.

Viele Themen, die wir als Fraktion und in der Kooperation angestoßen haben, brauchen Kontinuität und beharrliche Begleitung. Deshalb würde ich mich freuen, erneut das Vertrauen der Wähler zu bekommen, um bei diesen Aufgaben #weitermachen zu können.

Mein Steckenpferd in meiner ersten Amtszeit war der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Umwelt und Verkehr. Dieses Themengebiet liegt mir besonders am Herzen. Hier werden die unmittelbaren Weichen für die Zukunft unserer Stadt gestellt. Entwicklung der kommunalen Infrastruktur, Bauprojekte sowie Investitionen im Umweltbereich sind für mich zentrale Punkte kommunaler Verantwortung. Genau dort möchte ich #weitermachen und an soliden, durchdachten Lösungen für unsere Heimat mitarbeiten.

Gleichzeitig musste ich in den vergangenen Jahren lernen, dass kommunale Politik und Verwaltung anders funktionieren als die freie Wirtschaft, in der ich groß geworden bin. Dinge, die dort in Tagen oder Wochen entschieden sind, brauchen in einer Verwaltung manchmal Monate. Das hat mich oft frustriert und gelegentlich auch zweifeln lassen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es sich lohnt, dranzubleiben. Veränderung braucht Ausdauer – und die möchte ich einbringen für ein Bruchköbel, das sich weiterentwickelt und lebendig bleibt.

Bruchköbel – da will ich leben!