Martin Wilhelmi

47 Jahre alt, ledig, Geschäftsführer eines kleinen Familienbetriebes. Mit Ausnahme meiner Studienzeit wohne ich durchgehend in Bruchköbel. 

Gerne und aus Überzeugung habe ich in diesem Jahr den Wahlkampf unserer Bürgermeisterin Sylvia Braun unterstützt. Es war ein erfüllendes Erlebnis, gemeinsam mit den Frauen und Männern der FDP Bruchköbel für ein modernes, vielfältiges und bürgernahes Bruchköbel zu werben. Dieses Team hinter Sylvia Braun steht für eine Kommunalpolitik, die Probleme anpackt und löst. Dabei werden auch schwierige Entscheidungen nicht gescheut.

Die sich stark verschlechternden finanziellen Rahmbedingungen für Kommunen wird es in der kommenden Legislaturperiode mehr denn je erfordern, dass das Parlament gemeinsam nach Lösungen und Kompromissen sucht. Mir ist es  wichtig, offen und anhand von Argumenten Schwerpunkte zu setzen und Kirchturmpolitik sowie Vorschläge aus dem Wolkenkuckucksheim hinter uns zu lassen. 

Als Kind und Jugendlicher fand ich eine Heimat in den Bruchköbler Vereinen und habe wie so viele vom Engagement der unzähligen Ehrenamtlichen profitiert. So lernte ich Schlagzeug in der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr, Leichtathletik und Fußball bei der SG Bruchköbel.

Die Vereine, Initiativen und Kirchen sind ein großer Schatz unserer Stadt, der einen großen Teil unseres Zusammenslebens prägt, ermöglicht und schöner macht. Eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit diesen Trägern des gesellschaftlichen Lebens und Zusammenhaltes liegt mir deshalb besonders am Herzen. Dafür sind der Erhalt und Ausbau der öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen und -plätze, Mehrzweckhallen, Bürgerhäuser die entscheidende Voraussetzung für ein blühendes ehrenamtliches Engagement und ein lebendiges kulturelles Leben. 

Die Lösung der Probleme der Innenstadtentwicklung, das Gebiet rund um das Bürgerhaus, die Aufwertung des Freien Platzes sind große Aufgaben, die wir gemeinsam mit den Bürgern gestalten wollen. Dabei wird der Wandel im örtlichen Einzelhandel neue Ideen und Konzepte erfordern.

Die Kinderbetreuung im Ganztag wird spätestens ab dem nächsten Jahr mit der Pflicht zum Ganztagesbetreuungsangebotes an den Grundschulen ein wichtiges Thema. Gerne möchte ich dabei helfen, die politisch gewünschte Vernetzung zwischen Eltern, Schulen, Kommune und Vereinen aufzubauen. Nur ein Miteinander kann zu einem guten Betreuungsangebot für unsere Jüngsten führen.